Highlights des Monats//

Gemütliches Grillen, abgefahrene Partys oder gemeinsames Kochen? Entscheide du!

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erstellt am 01.06.2018

DAS PROGRAMM DES MONATS//

09.06.2018

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Easyjump Trampolinhalle (15:26 Uhr)

Hast du Lust dich so richtig auszutoben?

 

 

Dann fahr am Samstag, den 09.06.2018 mit zur Trampolinhalle nach Neumarkt!

 

Anmeldeschluss: 06.06.2018

16.06.2018

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Abschlussgrillen (18:00 Uhr)

Der Partschinser Jugendtreff „Inside“ verabschiedet sich am Samstag, den 16.06.2018 mit einer Grillparty in die Sommerferien!

 

 

Günther, Kathrin und Sandra wünschen euch einen schönen Sommer!

 

PROGRAMM ÜBERSICHT//

09.06.2018

//

Easyjump Trampolinhalle (15:26 Uhr)

Hast du Lust dich so richtig auszutoben?

 

 

Dann fahr am Samstag, den 09.06.2018 mit zur Trampolinhalle nach Neumarkt!

 

Anmeldeschluss: 06.06.2018

16.06.2018

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Abschlussgrillen (18:00 Uhr)

Der Partschinser Jugendtreff „Inside“ verabschiedet sich am Samstag, den 16.06.2018 mit einer Grillparty in die Sommerferien!

 

 

Günther, Kathrin und Sandra wünschen euch einen schönen Sommer!

 

PROJEKT IM RAMPENLICHT//

Konzept der Redaktionsgruppe

Warum gerade ein Blog?

 

Auf die Idee zu diesem Blog brachten mich zwei Professoren der Freien Universität Bozen: Prof. Colombi Alessandro Efrem im Rahmen der Vorlesung „Tecnologie per l’inclusione educativa“ und Prof. Weyland Beate Christine bei der Vorlesung „Educazione ai media“ in der sie mir die Buchempfehlung „Digital native oder digital naiv“ von Sonja Ganguin/ Dorothee Meiser (Hrsg.) gab. Mit diesem Buch habe ich dieses Manuskript zum Blog durchdacht.

 

Wieso habe ich mich sofort an die Ausarbeitung und Erstellung des Blogs gemacht? Die Gründe möchte ich Ihnen nun darlegen.

 

Veränderte Mediennutzung

 

Die Dynamik des technologischen Wandels, der die Kommunikationsverhältnisse der Gesellschaft beeinflusst, hat seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zugenommen. Lag zwischen der Erfindung des Films und der des Fernsehens noch ein knappes halbes Jahrhundert, schreitet die technisch-mediale Entwicklung nunmehr teilweise in weniger als Zehn-Jahres-Schritten voran. Video- und Computerspiele, Internet, Handys und Smartphones, soziale Netzwerke folgten schnell aufeinander. All diese Kommunikationstechnologien verändern die Art und Weise wie wir miteinander kommunizieren und wie wir Medien nutzen.

 

Angesichts des permanenten Hinzukommens neuer Nutzungsoptionen entwickeln sich immer enger aufeinanderfolgende Angebote und Umgangsformen. Jene, die gerade einmal davon überzeugt waren, einigermaßen den Überblick gewonnen zu haben, müssen mit Erstaunen feststellen, wieweit die junge Generation in der Kommunikationstechnologie wieder fortgeschritten ist.

 

Es ist auch ein deutlicher Generationsunterschied in der Nutzung der Medien festzustellen. Die älteren Generationen nutzen eher Zeitung und Fernseher. Wenn sie das Internet verwenden, dann meistens zum E-Mail-Verkehr und zum Googeln; das Handy wird zum Telefonieren, für WhatsApp und Facebook genutzt. Die junge Generation nutzt die Möglichkeiten der elektronischen Medien vielfältiger und öfter.

 

Hierzu zitiere ich Ruben Karschnik, den 18-jährigen Gewinner des Schülerzeitungswettbewerbs im SPIEGEL. Er charakterisiert im Magazin der ZEIT (Nr. 34,2010) unter dem Titel „Echt Jetzt“ seine Generation wortwörtlich als „Digital Nativs“, also digitale Einheimische und führt aus: „Wir chatten statt zu reden, lesen Nachrichten auf dem Bildschirm statt in der Zeitung und verbringen täglich unzählige Stunden auf Facebook. Wir posten unser Privatleben und googeln alles, auch uns selbst. (…) Wir sind die großen Profiteure, weil wir das Internet nutzen wie keine Generation vor uns“ (Karschnik, 2010, S.23).

 

Niemand bestreitet mehr, dass wir im Zeitalter der elektronischen Medien leben und die Mediatisierung des Alltags und aller Lebensbereiche immer weiter voranschreitet. Daraus erfolgt eine notwendige Anpassung an den veränderten Bedarf, die aus der technischen Entwicklung und veränderten Mediennutzung resultiert. Auf diese Veränderung will ich im Jugendtreff eingehen.

 

Medienkompetenzvermittlung

 

Wer Homepages, Blogs, Videofilme und Fotos selber herstellen und bearbeiten kann, entfaltetet nicht nur persönliche Kreativität, sondern nutzt und rezipiert („konsumiert“) die Medien auch anders, kritischer, reflektierter. Anders ausgedrückt: Wer über Medienkompetenz verfügt, der zeichnet sich durch aktiven, kritischen, bewussten, selektiven und produktiven Umgang mit Medien aus. Medien kann man in diesem Sinne als Werkzeug der Erschließung von Wissen einer Kultur bezeichnen. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit sich zu artikulieren und nicht nur passiv zu konsumieren.

 

Medienpädagogik

 

Medienpädagogik bedeutet heutzutage mehr, als Menschen den technischen Umgang mit analogen und digitalen Medien zu vermitteln. Der technische Umgang stellt vielmehr die Grundlagen für eine erfolgreiche Arbeit dar. Medienpädagogik bedeutet heute, jungen und älteren Menschen Zugänge zu gesellschaftsverändernden Technologien zu ermöglichen, die Chancen und Risiken dieser Medien aufzuzeigen und sie letztlich zum Vorteil der Menschen einzusetzen.

 

Ich versuche im Rahmen der Medienpädagogik den Jugendlichen der Redaktionsgruppe einen selbstverständlichen – und in der Regel auch selbstverantwortlichen – Umgang mit den in ihrer Kindheit prägenden Medien zu erlernen. Der Medienkonsum in der Kindheit und Jugend ist besonders entscheidend, weil in diesem Alter die prägenden Kulturtechniken gelernt werden.

 

Ebenso kommt es in der Jugend zur Emanzipation vom Elternhaus und zur Bildung einer eigenen Persönlichkeit. Sie wird unter anderem gebildet von den Büchern, die wir gelesen haben, den Filmen und Fernsehsendungen, die wir gesehen haben, den Blogs, die wir gelesen haben, den Videos, die wir gesehen haben, von Foren, auf denen wir aktiv waren. Sie alle tragen dazu bei, wie wir die Welt sehen, wie wir Erfahrungen verarbeiten und letztlich wer wir sind. Denn über unsere Medienerlebnisse gestalten wir auch unsere Identität.

 

Partizipation und Integration

 

Die Jugendlichen können durch eigene Medien - in diesem Fall durch den Blog - am gesellschaftlichen Diskurs teilnehmen.

 

Unser Blog hat nicht in erster Linie sozialpoltische Ziele; er ist nicht dazu da, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Die Aufgabe des Blogs ist es, derartige Probleme zu thematisieren und sie so dem gesellschaftlichen Diskurs zuzuführen.

 

Genauso ist der Blog Ausdruck von jugendlichem Engagement und durch seine prinzipielle Zugangsoffenheit ermöglicht er dieses jugendliche Engagement und die Meinungsbildung, welche für jede Demokratie nicht hoch genug einzuschätzen sind.

 

Ziel dieser Partizipation der Jugendlichen ist die Bereitstellung von unabhängigen, verlässlichen, genauen und relevanten Informationen über die Themen und Anliegen, die die Jugendlichen gerade beschäftigen. Denn nur sie wissen, was Jugendliche für eine gute Integration in die Gesellschaft benötigen.

 

Zusatzangebot

 

Neben Medienkompetenzvermittlung, Medienpädagogik und Partizipation/ Bürgerbeteiligung ist lokalpublizistische Ergänzung ein weiterer Grund. Die Idee dazu ist, dass wir zweimal jährlich aus dem Blog wichtige Leitartikel und Einträge zusammenfassen und zu einer Printausgabe drucken. Somit haben wir eine Jugendzeitung, die neben der Dorfzeitung „Zielerwind“ verteilt wird. Durch diese Zeitung erreichen wir auch diejenigen, die unseren Blog nicht besuchen.

 

Weitere Ideen rund um den Blog und die Redaktionsgruppe

 

·         Veranstaltung eines Fotografieworkshops, in der die Jugendlichen lernen können, wie digitale Bilder verändert werden (siehe z.B. Modezeitschriften). Eine weitere Möglichkeit im Rahmen dieses Workshops ist die Erstellung von Fotobüchern, anhand derer die Jugendlichen sich mit dem eigenen Selbst, der Lebenswelt und/oder der Gesellschaft auseinandersetzen können.

 

·         Erlernen der Erstellung interaktiver webbasierter Videos.

 

·         Eine weitere Idee ist die Erkundung und Erstellung der Jugendlichen Lebenswelten mit Hilfe von mobilen Geräten. Anhand dieser Daten kann man eine Sozialraumkarte der Gemeinde Partschins und Umgebung erstellen, die die komplexen Aktivitätsräume von Kindern und Jugendlichen dokumentiert. Die Jugendlichen können somit ihre Lebenswelt einer breiten Öffentlichkeit sowie den Politikern präsentieren.

 

·         Desweiteren kann man eine Veranstaltung durchführen, in der die Senioren sich über die Hobbys ihrer Enkel informieren und auch einmal selbst Hand an PC, Gamepad usw. legen können.

 

Wie Sie sehen, gibt es unzählige Verwendungen der neuen Medien. Wichtig hierbei ist die Partizipation der Jugendlichen, welche in der Gesellschaft gerne vergessen wird. Die Jugendlichen dürfen in Vereinen und bei Veranstaltungen gerne mithelfen und mitarbeiten aber nicht mitbestimmen. Selbst bei Vereinen mit Jugendgruppen bestimmen Erwachsene was und wann in den Jugendruppen passiert. Hier wird Partizipation oft mit Mitarbeiten verwechselt.

 

Durch unseren Blog und die gedruckten Zeitung möchte ich den Jugendlichen ein Sprachrohr bieten um wirklich in die Gesellschaft integriert und partizipiert zu werden.

---------- Öffnungszeiten: ----------
Mi / Fr: 15:00 - 21:00 Uhr
Sa: 17:00 - 22:00 Uhr

---------- Besondere Öffnungszeiten: ----------  

 

---------- Büro: ----------
Mo / Mi / Do / Fr: 8:30 - 11:30  15:00 - 21:00 Uhr